Dekonstruktivistisch konstruierte Buchstaben
Auch der Dekonstruktivismus funktioniert nach Regeln. Sie sind nur anders. Entsprechend muss ein Gestaltungsraster nicht auf einem gleichmässigen Muster beruhen, es kann auch nach ganz anderen Gesetzmässigkeiten aufgebaut sein.
Buchstaben sind nach wenigen sehr einfachen Gestaltungsprinzipien aufgebaut: sie bestehen im Wesentlichen aus Kreis, Dreieck und Rechteck als formbetimmenden Elementen. Buchstaben lassen sich aber auch in einem Raster darstellen. Die diversen Anzeigesysteme in Verkehrsmitteln kennt man, auch Schablonenschriften sind nach erkennbaren Mustern konstruiert, und am bekanntesten dürften die Pixelschriften aus der Computer-Frühzeit sein, die ganz simpel aus kleinen Quadraten aufgebaut sind.
Aber man kann das auch ganz anders umsetzen. Nicht so regelmässig, nicht so stur nach nur einem einzigen einfachen Wiederholungsprinzip. Wie wär’s mit ein paar Schrägen? Oder mit unterschiedlichen Abständen?
Die GRIDSTER beruht auf einem Raster, das eher einem geometrischen Teppichmuster ähnelt als einem Gestaltungsraster. Es wirkt noch halbwegs geordnet, aber es führt zu eigenwilligen Formen, will man daraus so etwas vermeintlich Festgefügtes wie die lateinischen Buchstaben formen.
Wenn es also nicht unbedingt lesbar sein soll … warum denn nicht…?
GRIDSTER
1 Font: Gridster
Dateiformate: OpenType-PS (.otf), OpenType-TT (.ttf)
Sprachunterstützung:
Unicode Latin 1 (Western & Northern European languages)
Unicode Latin Extended A (Central and Eastern European languages, Turkish)
































