Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um Fonts im Allgemeinen und ingoFonts im Besonderen.

Technische Fragen

Kann ich die kostenlos zum Download angebotenen ingoFonts bedenkenlos auf meinem Computer installieren? Ja. Die zum Download angebotenen ingoFonts sind genauso funktionsfähige Font-Dateien wie die zum Kauf angebotenen.
Welches Betriebssystem brauche ich, um ingoFonts benutzen zu können? ingoFonts gibt es für alle Betriebssysteme.
ingoFonts werden in der Regel als OpenType-Font ausgeliefert und funktionieren somit auf allen aktuellen Betriebssystemen.
Sollten Sie die Schrift in einem anderen Format brauchen, dann wenden Sie sich an uns, und wir helfen Ihnen weiter.
OpenType-Fonts laufen unter Unix, Linux, Windows (seit Windows 2000), Macintosh (seit Mac OS 9.2.2).
In welchen Dateiformaten bekomme ich ingoFonts? ingoFonts werden in der Regel im Format OpenType (PostScript) ausgeliefert. Diese Dateien haben die Dateiendung .otf. Sie funktionieren auf allen aktuellen Betriebssystemen.

Auf Wunsch gibt es ingoFonts in jedem anderen gewünschten Format.
Beispielsweise bieten wir folgende Formate an:
PostScript Type 1 (der Font besteht dann aus mindestens zwei Dateien: einem Schriftkoffer, der die zur Bildschirmdarstellung benutzten .bmp-Schriften enthält, und PostScript-Schriften zur Ausgabe auf PostScript-fähigen Drucker wie Laserdruckern). Dieses Dateiformat war in der Vergangenheit auf Apple Macintosh-Computern bis System 9 üblich.
TrueType (dieses Format beinhaltet in einer einzigen Datei den zur Bildschirmdarstellung benötigten Bitmap-Font und den Outline-Font für die Ausgabe auf Laserdruckern). Es gibt sie für Apple Macintosh bis Mac OS 9, für Mac OS X mit der Dateiendung .dfont und als OpenType (TrueType) mit der Dateiendung .ttf sowohl für Macintosh als auch Windows und Unix.

Was ist so besonders an OpenType? OpenType ist ein von Microsoft und Adobe entwickeltes Format für skalierbare (vektorisierte) Computer-Schriftarten, die Technik darf uneingeschränkt auf andere Betriebssysteme übertragen werden.
OpenType bietet die Möglichkeit, früher nur schwierig anzuwendende Besonderheiten zu vereinfachen. Zum Beispiel können Ligaturen, "exotische" Schriftzeichen, alternative Zeichenformen, Initialen, Kapitälchen und vieles mehr in einer einzigen Font-Datei enthalten sein. Möglich wird dies unter anderem durch die erweiterte Unicode-Unterstützung von OpenType, so dass bis zu 65536 unterschiedliche Zeichen (sogenannte Glyphen) in einer einzigen Font-Datei enthalten sein können. Professionelle Desktop Publishing-Programme (Adobe Creative Suite, Quark XPress 7) unterstützen diese Möglichkeiten, so dass nun endlich typografisch gute Drucksachen machbar sind.
OpenType-Schriften gibt es in zwei Varianten:
als PostScript-Font (.otf), optimiert für die Ausgabe auf PostScript-fähigen Geräten (Laserdrucker, Belichter, Plotter), und als TrueType-Font (.ttf), optimiert für die kleine Darstellung auf Bidschirmen und Displays.
Wie installiere ich einen ingoFont auf meinem Computer? Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, eine Schrift zu installieren:
  • Direkt im System, also einfach die Font-Datei in das vom Betriebssystem vorgesehene Verzeichnis verschieben.
    Unter Unix und Mac OS X ist das das Verzeichnis /Benutzer/Benutzername/Library/Fonts
  • Über eine Schriftverwaltungs-Software (z.B. Linotype FontExplorer, Extensis Suitcase, Apple Schriftsammlung).
    Dann ist es egal, wo sich die Font-Datei befindet, über die Schriftverwaltung wird die Schrift je nach Bedarf für das gesamte System aktiviert oder deaktiviert.
    Besonders, wenn man mit sehr vielen Schriften arbeitet, raten wir zu dieser Vorgehensweise.
Warum enthält mein ingoFont keine Umlaute, Ziffern und andere Sonderzeichen? Sie haben einen "reduzierten" ingoFont installiert.
ingoFonts bietet alle Schriften zum kostenlosen Download an. Der Haken an der Sache: die zum Download angebotenen Dateien enthalten nur den reduzierten Zeichensatz. Das heißt, der Font besteht nur aus den Versalien und Gemeinen von A bis Z beziehungsweise a bis z. Den kompletten Zeichensatz einschließlich Ziffern, Umlauten, den Satzzeichen, Akzenten und gegebenenfalls Ligaturen und anderen Features gibt's nur auf Bestellung gegen Bezahlung.
So können Sie die Schrift zwar ausprobieren und ihr Aussehen und ihre Wirkung beurteilen, aber nicht für alle Zwecke benutzen.
Warum gibt es "reduzierte" ingoFonts? Auch wir leben von unserer Arbeit. Schriften sind die "Früchte" dieser Arbeit. Gemäss internationalen Abkommen sind Schriften eine urheberrechtsgeschützte Sache, deren unrechtmässige Verwendung und Verbreitung strafbar ist. Um eben derartiger Verwendung und Verbreitung zu entgegenzuwirken, stellen wir alle Schriften zum kostenlosen Download zur Verfügung, allerdings mit dem Unterschied, dass die zum Download angebotenen Dateien nur aus den Versalien und Gemeinen von A bis Z beziehungsweise a bis z bestehen.
Den kompletten Zeichensatz einschließlich Ziffern, Umlauten, den Satzzeichen, Akzenten und gegebenenfalls Ligaturen und anderen Features gibt's nur auf Bestellung gegen Bezahlung.
So können Sie die Schrift zwar ausprobieren und ihr Aussehen und ihre Wirkung beurteilen, aber nicht für alle Zwecke benutzen.
Ich habe einen ingoFont gekauft, trotzdem sehe ich keine Ziffern und Umlaute. Warum? Sie haben zuvor den "reduzierten" ingoFont installiert.
Bevor Sie Ihren ingoFont in vollem Umfang nutzen können, müssen Sie unbedingt alle "alten" Dateien entfernen.
Dies kann auch Alias-Dateien betreffen, die von manchen Programmen (Linotype FontExplorer, Microsoft Office) angelegt werden, und die auf die falsche Font-Datei verweisen. Viele Programme (Microsoft Office, Apple Schriftsammlung) kopieren Fonts auch in spezielle Verzeichnisse, aus denen man sie ebenfalls entfernen muss.
Wie lösche ich eine Schrift wieder aus meinem System? Schriften können auf zweierlei Weise installiert sein (siehe: "Wie installiere ich einen ingoFont auf meinem Computer?"). Sie müssen auf jeden Fall die Font-Datei löschen, egal wo sie sich befindet.

Ist die Schrift direkt im vom Betriebssystem vorgesehenen Verzeichnis installiert, dann einfach die Font-Datei daraus entfernen. Unter Unix und Mac OS X ist das das Verzeichnis /Benutzer/Benutzername/Library/Fonts

Wenn Sie mit einer Schriftverwaltung (Linotype FontExplorer, Extensis Suitcase, Apple Schriftsammlung) arbeiten, dann benutzen Sie dazu am Besten die entsprechende Funktion in diesem Programm, sonst gerät das Programm hinterher durcheinander.

Viele Programme (Microsoft Office) kopieren Fonts auch in spezielle Verzeichnisse, aus denen man sie ebenfalls entfernen muss. Lassen Sie ihr System nach Dateien mit dem Schriftnamen durchsuchen. Löschen Sie diese. Stellen Sie sicher, dass der Papierkorb auch entleert wird. Erst dann ist die Schrift weg. Manche Programme merken nämlich, wenn eine Datei nur verschoben wird, und greifen nach wie vor darauf zu.

Welche Programme benötige ich, um alle OpenType-Funktionen zu nutzen? Aktuelle DTP-Programme unterstützen zahlreiche OpenType-Funktionen. Je nach Programmversion können dies mehr oder weniger sein. Informieren Sie sich daher im einzelnen in der Hilfe zu Ihrem Programm unter dem Stichwort "OpenType".
Ausser Adobe InDesign und den anderen Programmen aus der "Adobe Creative Suite" unterstützt inzwischen auch QuarkXPress 7 OpenType. In Microsoft Office stehen ebenfalls einige Funktionen zur Verfügung.
Die gängigste OpenType-Funktion ist "Ligaturen". Diese Funktion wird von allen professionellen Programmen unterstützt.
Wie arbeite ich mit den OpenType-Funktionen? Das ist je nach benutztem Programm unterschiedlich. Informieren Sie sich daher im einzelnen in der Hilfe zu Ihrem Programm unter dem Stichwort "OpenType". In den meisten Programmen ist zumindest die Funktion "Ligaturen" standardmässig aktiviert.
Bei Bedarf können weitere Funktionen über das Schriftmenü oder in den Optionen zum Schriftmenü ausgewählt und aktiviert werden.
Ich finde meinen ingoFont nicht im Schriftmenü. Was ist passiert? Schauen Sie noch einmal am Ende der Schriftenliste nach. Vielleicht steht da der gesuchte Name.

Normalerweise werden Schriften alphabetisch nach ihrem Namen im Schriftmenü aufgelistet. Manche Programme, besonders die von Adobe, unterteilen die Schriften aber noch zusätzlich nach anderen Kriterien. So werden Schriften mit nicht-europäischer Kodierung gesondert aufgelistet. Und manche ingoFonts enthalten so viele Zeichen aus anderen Unicode-Bereichen, dass sie ebenfalls gesondert angezeigt werden, nämlich am Schluss der alphabetischen Auflistung, auch wenn der Schriftname mit B beginnt, wie zum Beispiel die Biró Script.

Typografische Fragen

Warum oder wozu gibt es unterschiedliche Ziffern? Zahlen - korrekt Ziffern - braucht man meistens in Tabellen (Rechnungen) oder als Seitenzahlen, in Aufzählungen, als Jahreszahlen. In Rechnungen, klar, soll es übersichtlich zugehen. Deshalb gibt es Tabellenziffern, sie sind alle gleich breit, sogar die Eins ist so breit wie die anderen. Dadurch stehen die Zahlen in einer Auflistung exakt untereinander.
Innerhalb eines Textes wirk es eher plump, wenn Tabellenziffern verwendet werden. Die Ziffern sind so gross wie Grossbuchstaben, passen also nicht so recht in den Zusammenhang mit normalen Wörtern in Gross/Kleinschreibung. Dafür gibt es sogenannte Normalziffern oder auch Mediävalziffern mit Ober- und Unterlängen. So fügen sie sich wunderbar ins normale Schriftbild ein. In alten PostScript-Schriften waren sie meist in der Datei mit den Kapitälchen (Small Caps) oder der sogenannten Old Style-Variante enthalten.
Wir halten die Mediävalziffern für schöner. Deshalb sind in ingoFonts die Mediävalziffern als Standardbelegung definiert, und die Tabellenziffern müssen über die betreffende OpenType-Funktion extra ausgewählt werden.

In einigen Schriften gibt es noch mehr Arten von Ziffern: Versalziffern in der Höhe der Grossbuchstaben, aber mit unterschiedlicher Breite; hochgestellte und tiefergestellte Ziffern zum Erzeugen von Brüchen, Kapitälchenziffern...

In OpenType-Fonts können alle denkbaren Varianten von Ziffern enthalten sein.

Wann benutze ich welche Schrift, bzw. wann passt eine Schrift und wann nicht? Schrift muss passen. Auf diesen Grundsatz gründet sich der berufliche Ehrgeiz zahlloser Grafiker und Typografen. So fing auch ingoFonts an: mit der Überlegung, die exakt für einen bestimmten Zweck passende Schrift zu schaffen.
Ob eine Schrift passt oder nicht ist weniger eine Frage des Geschmacks als vielmehr abhängig von Thema und geschichtlichen Zusammenhängen. Nur wer weiss, woher eine bestimmte Schriftform sich entwickelt hat, wird ein Gespür für die richtige Verwendung von Schriften entwickeln können. Kenntnisse in Schriftklassifikation sind hier sehr hilfreich.

Grundsätzlich kann man Schriften in kunsthistorisch begründete Schrift-Stile und formal definierte Schriftarten einteilen.

Es gibt also

  • antike Schriften,
  • mittelalterliche Schriften,
  • Schriften der Renaissance,
  • Schriften des Barock,
  • klassizistische Schriften.
  • Die Moderne lässt sich in klassische Moderne, Jugendstil und Art Deco, Postmoderne und noch viele Stile mehr unterteilen.

Die wichtigsten Schriftarten sind:

  • Antiqua: "Lateinische Buchstaben" mit wechselnden Strichstärken und Serifen als Abschluss
  • Serifenlose: Klassische Serifenlose in Anlehnung an die Antiqua und Moderne Serifenlose ohne historisches Vorbild
  • Gebrochene Schriften: Gotisch, Fraktur, Schwabacher, Bastarda
  • Handgeschriebene Schriften: dazu gehören persönliche Handschriften, Pinselschriften, Kinderschriften, Schönschreibschriften, aber auch handgezeichnete Schriften, malerische Schriften

Alle diese Schriftarten gibt es nun natürlich in mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Stilen; also zum Beispiel eine typisch klassizistische Schreibschrift (Commercial Script von URW) oder eine Renaissance-Antiqua (ingoFont Charpentier Renaissance Pro).

Bei der Wahl einer Schrift schwingt also ein kunsthistorischer und geschichtlicher Bezug mit, der beim Einsatz von Schrift beachtet werden sollte.

Welcher Gedankenstrich ist richtig und wie erreiche ich ihn auf dem Computer (Mac)? In jeder guten Schrift sind mindestens drei verschiedene Varianten von "Strichen" enthalten:
  • Der Divis: nur richtig als Trennstrich am Zeilenende und als Bindestrich bei Wort-Kupplungen.
    Belegt die Taste - neben dem Punkt/Strichpunkt auf der Tastatur.
  • Der en-Dash oder mittellanger Gedankenstrich: im Deutschen als Gedankenstrich mit Leerzeichen davor und danach und als Ersatzzeichen für das Wörtchen "bis"; als Minus bei Zahlen.
    Tastenkombination alt - am Mac oder Minus im Ziffernblock.
  • Der em-Dash oder langer Gedankenstrich: Im Englischen und Französischen ohne Leerzeichen als Gedankenstrich; als Platzhalterzeichen bei Preisen für die Null hinter dem Komma.
    Shift alt - am Mac.
Welche Anführungszeichen sind richtig und wie erreiche ich sie auf dem Computer (Mac)? Anführungszeichen eröffnen und schliessen die wörtliche Rede und Zitate. In den meisten Schriften unterscheiden sich die Anführungszeichen in der Form vom Komma. Jede Sprache hat ihre eigenen Regeln für korrekte Anführungszeichen.
Im Deutschen stehen die Anführungszeichen am Beginn der Rede unten und am Ende oben. Im Englischen stehen beide oben. Dabei hilft die Eselsbrücke "Neunundneunzig Sechsundsechzig", also erst 99, dann 66. Die Tastenbefehle dafür sind alt ^ für "deutsch unten", alt 2 für "deutsch oben", alt Shift 2 für "englisch Anfang".

Die sogenannten "Französischen" Anführungszeichen « und » werden im Deutschen nach innen zeigend gesetzt, im Französischen nach aussen und mit deutlichem Abstand.

Jeweils entsprechend gibt es auch einfache Anführungszeichen für die zweite Zitatebene: alt s für "deutsch Anfang" und alt # für "deutsch Ende" sowie alt Shift # für "englisch Anfang". Für "französisch nach rechts" alt Shift n und "französisch nach links" alt Shift b.

Wozu gibt es von manchen Buchstaben alternative Formen? In OpenType-Schriften gibt es häufig alternative Formen zu manchen Buchstaben. Einige OpenType-Schriften sind sogar so programmiert, dass durch die Funktion "Ligaturen" bestimmte Buchstabenkombinationen durch entsprechende Varianten ausgetauscht werden. Bei ingoFonts sind vor allem die "handgemacht" wirkenden Schriften und die Geschriebenen Schriften so ausgestattet. Das Schriftbild wirkt dadurch interessanter und lebendiger. Ein extremes Beispiel ist die ingoFonts Biró Script. Je nach Buchstabenkombination sehen die Zeichen anders aus: ein e vor n anders als ein e nach r, und ein n vor u anders als ein doppeltes n, ein h in sch anders als ein alleinstehendes h und so weiter. Nur so wird der täuschende Eindruck einer Handschrift erzeugt.
Gibt es ein GROSSES SCHARFES S? Diese Frage füllt bereits einige Typo-Foren. Auch in der reformierten Deutschen Rechtschreibung gibt es nach wie vor Wörter mit scharfem s. Will man diese in Versalien setzen, hat man ein Problem. Üblicherweise wird dann SS gesetzt. Eine absolut unakzeptable Schreibweise ist das normale kleine ß innerhalb von Versalsatz. Es gibt auch althergebrachte Familiennamen mit scharfem s. Ein Blick auf einen Friedhof genügt, und man wird feststellen: es gibt sehr wohl ein Versal-Scharf-S.
Deshalb enthalten viele ingoFonts inzwischen auch ein GROSSES SCHARFES S.
Warum gibt es "reduzierte" ingoFonts? Auch wir leben von unserer Arbeit. Schriften sind die "Früchte" dieser Arbeit. Gemäss internationalen Abkommen sind Schriften eine urheberrechtsgeschützte Sache, deren unrechtmässige Verwendung und Verbreitung strafbar ist. Um eben derartiger Verwendung und Verbreitung zu entgegenzuwirken, stellen wir alle Schriften zum kostenlosen Download zur Verfügung, allerdings mit dem Unterschied, dass die zum Download angebotenen Dateien nur aus den Versalien und Gemeinen von A bis Z beziehungsweise a bis z bestehen.
Den kompletten Zeichensatz einschließlich Ziffern, Umlauten, den Satzzeichen, Akzenten und gegebenenfalls Ligaturen und anderen Features gibt's nur auf Bestellung gegen Bezahlung.
So können Sie die Schrift zwar ausprobieren und ihr Aussehen und ihre Wirkung beurteilen, aber nicht für alle Zwecke benutzen.
Was können OpenType-Schriften, was andere nicht können? OpenType ist ein von Microsoft und Adobe entwickeltes Format für skalierbare (vektorisierte) Computer-Schriftarten, die Technik darf uneingeschränkt auf andere Betriebssysteme übertragen werden.
OpenType bietet die Möglichkeit, früher nur schwierig anzuwendende Besonderheiten zu vereinfachen. Zum Beispiel können Ligaturen, "exotische" Schriftzeichen, alternative Zeichenformen, Initialen, Kapitälchen und vieles mehr in einer einzigen Font-Datei enthalten sein. Möglich wird dies unter anderem durch die erweiterte Unicode-Unterstützung von OpenType, so dass bis zu 65536 unterschiedliche Zeichen (sogenannte Glyphen) in einer einzigen Font-Datei enthalten sein können. Professionelle Desktop Publishing-Programme (Adobe Creative Suite, Quark XPress 7) unterstützen diese Möglichkeiten, so dass nun endlich typografisch gute Drucksachen machbar sind.
OpenType-Schriften gibt es in zwei Varianten:
als PostScript-Font (.otf), optimiert für die Ausgabe auf PostScript-fähigen Geräten (Laserdrucker, Belichter, Plotter), und als TrueType-Font (.ttf), optimiert für die kleine Darstellung auf Bidschirmen und Displays.
Wie wähle ich eine OpenType-Funktion aus? Das ist je nach benutztem Programm unterschiedlich. Informieren Sie sich daher im einzelnen in der Hilfe zu Ihrem Programm unter dem Stichwort "OpenType". In den meisten Programmen ist zumindest die Funktion "Ligaturen" standardmässig aktiviert.
Bei Bedarf können weitere Funktionen über das Schriftmenü oder in den Optionen zum Schriftmenü ausgewählt und aktiviert werden.
Welche Programme benötige ich, um alle OpenType-Funktionen zu nutzen? Aktuelle DTP-Programme unterstützen zahlreiche OpenType-Funktionen. Je nach Programmversion können dies mehr oder weniger sein. Informieren Sie sich daher im einzelnen in der Hilfe zu Ihrem Programm unter dem Stichwort "OpenType".
Ausser Adobe InDesign und den anderen Programmen aus der "Adobe Creative Suite" unterstützt inzwischen auch QuarkXPress 7 OpenType. In Microsoft Office stehen ebenfalls einige Funktionen zur Verfügung.
Die gängigste OpenType-Funktion ist "Ligaturen". Diese Funktion wird von allen professionellen Programmen unterstützt.
Wie arbeite ich mit den OpenType-Funktionen? Das ist je nach benutztem Programm unterschiedlich. Informieren Sie sich daher im einzelnen in der Hilfe zu Ihrem Programm unter dem Stichwort "OpenType". In den meisten Programmen ist zumindest die Funktion "Ligaturen" standardmässig aktiviert.
Bei Bedarf können weitere Funktionen über das Schriftmenü oder in den Optionen zum Schriftmenü ausgewählt und aktiviert werden.
Ich finde meinen ingoFont nicht im Schriftmenü. Was ist passiert? Schauen Sie noch einmal am Ende der Schriftenliste nach. Vielleicht steht da der gesuchte Name.

Normalerweise werden Schriften alphabetisch nach ihrem Namen im Schriftmenü aufgelistet. Manche Programme, besonders die von Adobe, unterteilen die Schriften aber noch zusätzlich nach anderen Kriterien. So werden Schriften mit nicht-europäischer Kodierung gesondert aufgelistet. Und manche ingoFonts enthalten so viele Zeichen aus anderen Unicode-Bereichen, dass sie ebenfalls gesondert angezeigt werden, nämlich am Schluss der alphabetischen Auflistung, auch wenn der Schriftname mit B beginnt, wie zum Beispiel die Biró Script.

Welche verschiedenen Schriftarten gibt es?

Grundsätzlich kann man Schriften in kunsthistorisch begründete Schrift-Stile und formal definierte Schriftarten einteilen.

Es gibt also

  • antike Schriften,
  • mittelalterliche Schriften,
  • Schriften der Renaissance,
  • Schriften des Barock,
  • klassizistische Schriften.
  • Die Moderne lässt sich in klassische Moderne, Jugendstil und Art Deco, Postmoderne und noch viele Stile mehr unterteilen.

Die wichtigsten Schriftarten sind:

  • Antiqua: "Lateinische Buchstaben" mit wechselnden Strichstärken und Serifen als Abschluss
  • Serifenlose: Klassische Serifenlose in Anlehnung an die Antiqua und Moderne Serifenlose ohne historisches Vorbild
  • Gebrochene Schriften: Gotisch, Fraktur, Schwabacher, Bastarda
  • Handgeschriebene Schriften: dazu gehören persönliche Handschriften, Pinselschriften, Kinderschriften, Schönschreibschriften, aber auch handgezeichnete Schriften, malerische Schriften

Alle diese Schriftarten gibt es nun natürlich in mehr oder weniger deutlich ausgeprägten Stilen; also zum Beispiel eine typisch klassizistische Schreibschrift (Commercial Script von URW) oder eine Renaissance-Antiqua (ingoFont Charpentier Renaissance Pro).

Woran erkenne ich eine Schrift? Im einzelnen erkennt man die zur Klassifizierung nötigen Merkmale an typischen Details wie der Form der Serifen, dem Verhältnis der dünnen zu dicken Strichen, dem Neigungswinkel inerhalb des kleinen o, den Proportionen der Buchstaben, besonders der Versalien.