|
Die FABER DREI hat ihren Ursprung in der serifenlosen "Faber Eins/Zwei", deren Antiquaversion sie ist. Die Proportionen sind nahezu mit denen der "Faber Eins" identisch, das heisst, die Versalien orientieren sich am klassischen Vorbild der Römischen Capitalis Monumentalis, die Minuskeln haben ihren Ursprung in der geschriebenen Karolingischen Minuskel.
Die Serifen der FABER DREI sind vergleichsweise kräftig, wenn auch sehr kurze. Der Wechselzug-Charakter ist nicht sehr stark ausgeprägt. Damit steht sie in der Nähe der allerersten Antiquas aus dem 15. Jahrhundert. Auch die KURSIV hat sehr zurückhaltende Serifen, was den modernen Lesegewohnheiten sehr entgegenkommt.
|
Faber Drei (Faber Three) is the Roman typeface which was born out of the sans serif design Faber Eins (Faber One). The proportions are nearly identical to those of Faber Eins, which means two things: The capitals are based on the classical example of the Roman Monumental Lettering, and the lowercase characters originated in the written Carolingian Minuscule. In comparison, Faber Drei has heavy - although very short - serifs. The character of contrasting strokes is not very pronounced; therefore, this font is closely related to the first Roman typefaces from the 15th century. The Kursiv (Italic) also has very reserved serifs, which are quite appealing to modern reading habits.
|