Peter Behrens

1868-1940, deutscher Architekt, Maler, Designer und Typograph.
Er war nicht nur der Wegbereiter des deutschen Undustriedesigns, sondern auch Begründer der Corporate Identity. Im Jahre 1907 wurde er von der Geschäftsführung der AEG zum »Künstlerischen Beirat« berufen. Peter Behrens entwickelte für die AEG praktisch alles: von Logos, Werbematerialien, über Ladenkonzepte bis hin zur Architektur der AEG-Gebäude. So entstand nebenbei das erste umfassende Corporate Design der Welt. Seine Arbeit wurde schon von den Zeitgenossen als kompromisslos modern empfunden und ästetisch hoch geschätzt.

Peter Behrens bei Wikipedia

Behrens-Schrift von IngoFonts


Peter Behrens' berühmte Jugendstil-Schrift von 1902 - mit Schmuck. Neu überarbeitet und sauber digitalisiert.

Tobias Düsel

1990 geboren, Schüler in Augsburg.
Schrift: TobyFont
Peter Flötner

um 1490-1546, deutscher Grafiker und Bildschnitzer in Nürnberg.
Etwa 1512 bis 1528 Mitarbeiter in der Werkstatt von Adolf Dauer in Augsburg, danach selbständig in Ansbach und seit 1522 in Nürnberg.

Peter Flötner bei Wikipedia


Peter Flötner schuf 1534 auch ein seinerzeit sehr beliebtes "Menschenalphabet"
Johannes Gutenberg

eigentlich Johannes Gensfleisch, um 1400-1468, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern.
Seine Erfindung besteht eigentlich aus einer ganzen Reihe von technischen Innovationen, die zusammen den dann jahrhunderte lang üblichen Buchdruck und Bleisatz ermöglichten. Er druckte um das Jahr 1450 herum die berühmte 42-zeilige sogenannte Gutenberg-Bibel, das erste mit einer "Druckschrift" gedruckte Buch der Welt. Als Vorbild für die Lettern diente die damals als Buchschrift übliche gotische Textura. Mit dieser Schrift beginnt die Typographie.

Johannes Gutenberg bei Wikipedia

Gutenberg-Schrift von IngoFonts


Die allererste Druckschrift der westlichen Welt; schwer lesbare gotische Textura; Nach der 42-zeiligen Bibel des Johannes Gutenberg.

Rudolf Koch

1876-1934, deutscher Kalligraph und Typograph.
Gelernter Zeichner und Graveur, in Sachen Typographie Autodidakt, trat er 1906 als künstlerischer Leiter in die Rudhardsche Gießerei (später Gebr. Klingspor AG) ein. Hier entwickelte er zahlreiche Druckschriften, darunter auch heute noch bekannte wie die "Kabel". Rudolf Koch ging immer von der geschriebenen Schrift aus. Er schrieb alle seine Schriften zuerst von Hand, seine vollkommene Beherrschung des Schönen Schreibens zeigt sich vor allem in seinen gebrochenen Schriften. Er war auch als Lehrer an der späteren Hochschule für Gestaltung in Offenbach tätig. Bei ihm lernten unter vielen anderen auch Gotthard de Beauclair, Herbert Post und Berthold Wolpe, die wiederum als Typographen und Schriftgestalter bis in die heutige Zeit grossen Einfluss hatten.

Rudolf Koch bei Wikipedia

Koch-Schrift von IngoFonts


Kräftige Schwabacher; gute Alternative zur "AltenSchwabacher"; nach einem Druckmuster ca.1930; Rudolf Kochs erste Druckschrift von 1909.
Heavy, broken Script; Rudolf Koch's first print from 1909.

Karl O. Maier

Über Karl O. Maier konnten wir nichts in Erfahrung bringen. Auffallend ist die Schreibung des Nachnamens und der Initial O., der für Otto stehen könnte. Denn ein gewisser Karl O. Maier hat um 1900 herum im Verlag Otto Maier in Ravensburg, den es heute noch gibt, eine Schriftmustersammlung herausgegeben. Dieses Werk trägt den Titel "Schriften-Sammlung für Techniker" und enthält ca. 50 Tafeln mit Schriftvorlagen von unbekannter Hand.
Schrift: Façade Pro
Schriften aus Karl O. Maiers "Schriften-Sammlung" bei IngoFonts:


Eine handgeschriebene Schmuckschrift im Pinselduktus
Handwritten decorative font with brush characteristics.

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und

Streng geometrische "Schrift für Techniker" aus der Zeit des Jugendstils
Very geometrical sketched "script for technicians" from ca. 1900.

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Geometrische "Schrift für Techniker" aus der Zeit des Jugendstils
Geometrical sketched "script for technicians" from ca. 1900.

Walter Plaga

wahrscheinlich böhmischer Herkunft, schrieb ein dilettantisches Gedicht zum Gedenken an einen gefallenen Soldaten, dessen schlecht reproduzierte Schrift die Vorlage für einen ingoFont lieferte.
Schrift: Hero
Hero von IngoFonts


Eine zufällig gefundene äusserst abstrakte "Handschrift".
A type of “handwriting” discovered by chance, extremely abstract.

Karl Schäffer

Wir konnten nichts näheres über Karl Schäffer in Erfahrung bringen, ausser dass er in den 1920/30er Jahren im Münchener Callwey-Verlag eine Schriftmustermappe herausgab, die von ihm handgeschriebene Schreib-Vorlagen enthält: "Zehn der besten und neuesten Alphabete von Karl Schäffer"
Schrift: Anatole France
Schriften aus Karl Schäffers Mustermappe bei IngoFonts:


Kräftige dekorative Plakatschrift im Stil des Art Déco nach einem Schreibmuster von Karl Schäffer ca. 1920/30
Semi-bold, decorative poster type in the style of Art Deco; in conformity with a script pattern ca. 1920/30, Karl Schäffer.

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Sogenannte Deutsche Schreibschrift (Sütterlin); nach einem Schreibmuster ca.1920/30
So-called Deutsche Schreibschrift (German handwriting); according to a sample from ca.1920/30.

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Eine rustikale Gebrochene aus den 1930ern. Mit alternativen Zeichenformen.
A rustic black letter from the 1930ies. With alternate letter forms.

Ingo Zimmermann

geboren 1967, Designer in Augsburg.
Ingo Zimmermann studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Graphic-Design. In den 1990er-Jahren mehrere Gruppen- und Einzelausstellungen (Bilder, Fotos). Spezialisierung auf Typografie, Gestaltung zahlreicher Druckschriften. Corporate Design, Editorial Design (Zeitschriften, Buchgestaltung) für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Betreibt die Web Site ingoFonts (seit 1994).
ingoFonts von Ingo Zimmermann:

Absolut Pro, Biró Script, Charpentier, Countries of Europe, DeFonte, Déformé, Deko, DeKunst, DePixel, Die Überschrift, Faber Drei, Faber Eins/Zwei, Faber Fraktur, Faber Gotik, Fixogum, Josef Pro, Josefov, Klex, Novello Pro, Wendelin